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Eifeler Landküche

Ein Spagat zwischen Tradition und Moderne

Während viele andere Regionalküchen durch eine besonders raffinierte Zubereitung überzeugen müssen, besticht die Eifeler Landküche seit jeher durch ihre hohe Qualität an Lebensmitteln und ihre Schlichtheit. Hier stehen die Produkte im Mittelpunkt und das schmeckt man! Dabei hat sich im Laufe der Zeit eine große Vielfalt an Varriationen entwickelt, so dass es heute kaum möglich ist für ein bestimmtes Gericht das eine ursprüngliche Rezept zu finden. Richtig ist es so, wie man es selber kennen gelernt hat.

Und trotzdem wollen wir uns dem Wagnis stellen und zumindest einen kleinen Ausschnitt der kulinarischen Vieltfalt der Eifel zeigen. Besonders spannend ist hierbei der Blick auf den Wandel, den die Gerichte im Laufe der Zeit vollzogen haben. Deswegen zeigen wir Ihnen hier eine (und wirklich nur eine) traditionelle sowie eine moderne Variante der beliebtesten Gerichte der Eifeler Landküche.

Nachkochen ist ausdrücklich erwünscht.

Fotobeschreibung: Ein großer Holzesstisch von oben. An ihm sitzen sechs Personen, von denen man nur die Hände sieht. Der Tisch ist reich gedeckt.

Zutaten

Kartoffeln2kg
2 Eier
 
2 Zwiebeln
 
½ Brötchen
 
Speck oder Mettwürstchen 
1 Teelöffel Kartoffelmehl 

200 Milliliter Öl

Apfelkompott
 

Salz

Pfeffer

Muskat

1. Das harte Brötchen über Nacht in Milch einweichen.

2. Den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

3. Kartoffeln schälen und mit einer groben Reibe in Stifte oder Scheibenreiben.

4. Bei Kartoffelstiften: Die Kartoffelstifte auswringen, in eine Schüssel geben und das Kartoffelmehl untermischen.

5. Zwiebeln und Speck oder Mettwürstchen klein schneiden.

6. Brötchen in der Milch ausdrücken. Eier, Zwiebeln, Speck oder Mettwürstchen und das Brötchen unter die Kartoffelmasse geben und mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.

7. Öl in einem Bräter kurz erhitzen. Die Kartoffelmasse hinzugeben und das Ganze für etwa 90 Minuten in den Ofen schieben.

8. Traditionell wird Döppekooche mit Apfelkompott serviert.

Guten Appetit

Zutaten

Scheiben durchwachsener roher Schweinebauch8
scharfer Senf
3 EL
Salz / Pfeffer
1-2 Prise
Schweineschmalz
2 EL
Wacholderbeeren5
Pimentkörner4

Sauerkraut

Zwiebeln

Knoblauch

dunkles Bier

200 g
1
2
250 ml

gehackte Kräuter

1. Die Schweinebauchscheiben trocken tupfen und mit dem Fleischklopfer flach klopfen. Im Anschluss das Fleisch mit Senf bestreichen, salzen und pfeffern.

2. Wacholderbeeren und Pimentkörner vermischen und im Mörser zerstoßen, anschließend auf dem Fleisch streuen.

3. Das Sauerkraut zerzupfen, in kleinen Portionen auf dem Fleisch verteilen und mit Kräutern bestreuen.

4. Die Fleischscheiben zusammenrollen mit Küchengarn zusammenbinden. In einem Schmortopf mit Deckel das Schmalz erhitzen und die Rouladen darin ringsum langsam anbraten und leicht bräunen.

5. Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und fein würfeln. Beides zufügen und kurz mitbraten. Alles mit etwas Bier ablöschen und die Rouladen zugedeckt bei geringer Hitze ca. 1 knappe Stunde schmoren, dabei immer wieder etwas Bier angießen.

6. Die Rouladen herausheben und warm stellen. Den Schmorfond pürieren, nach Belieben mit der mit etwas kaltem Wasser angerührten Stärke leicht binden, kurz aufkochen und auf die gewünschte Konsistenz einkochen lassen. Die Sauce abschmecken und die Ferkesbuchrouladen darin wieder erwärmen.

Guten Appetit

Zutaten

40 g Butter 
2 Ei 
400 g Weizenmehl 
250 ml lauwarme Milch 
20g Semmelbrösel 
Ein TL Backpulver 
Salz 

Butter zum Braten

1. Die Butter schaumig rühren.

2. Danach die Eier und eine Prise Salz unterrühren.

3. Anschließend abwechseld die Milch und das Backpulver dazugeben und alles gut vermengen.

4. Den Teig solange rühren, bis er Blasen wirft.

5. Schließlich mit einem warmen Löffel die Mehlklöße portionieren und im gesalzenen Wasser bei mittlerer Hitze garkochen.

6. Zum Schluss werden die Knöpp mit gerösteten Semmelbröseln bestreut und mit Apfelkompott serviert.

Guten Appetit

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Wir freuen uns darauf Ihnen jeden Monat ein neues leckeres Rezept aus der Eifel vorstellen zu können. Sollten Sie selber eins kennen, dass Sie gerne mit anderen teilen würden, dann schreiben Sie uns doch.

Wir freuen uns auf Ihre Anregungen.

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